Jäger von Hochsitz gestürzt

Mit dem Einsatzstichwort "Rettung aus unwegsamen Gelände" wurden wir am Donnerstag, den 30.4. gegen 21:25 Uhr zusammen mit den Feuerwehren aus Omersbach und Geiselbach sowie dem Rettungsdienst zu einem circa anderthalb Stunden dauernden Einsatz gerufen.

Aufgrund eines morschen Holzstammes eines Jägersitzes, welcher beim Besteigen nachgab, stürzte ein Jäger circa sechs Meter in die Tiefe. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu. 

Durch den starken Regen galt es, neben dem Ausleuchten der Einsatzstelle, den Patient mittels einer Plane vor der Witterung zu schützen. 
Nachdem der Jäger dann durch den Rettungsdienst, den Notarzt und das medizinische Personal der Feuerwehr erstversorgt  und stabilisiert wurde, wurde er mittels einer 4-teiligen Steckleiter und einem Spineboard über einen Graben gerettet und in ein Krankenhaus eingelifert.

Abschließend wurde der Hochsitz noch soweit gesichert, dass dieser nicht mehr betreten werden kann.

Ebenfalls vor Ort waren Kreisbrandinspektor Wissel, der Einsatzleiter Rettungsdienst sowie die Polizei. Die Bergwacht konnte, da die Einsatzstelle durch Einweiser schnell gefunden wurde, die Alarmfahrt abbrechen.

Über die Art der Verletzungen kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Weiterer Bericht: Kreisfeuerwehrverband


Einsatzart Technische Hilfeleistung
Alarmierung
Einsatzstart 30. April 2020 21:25
Einsatzdauer 1,5 h
Fahrzeuge MZF
HLF20
Alarmierte Einheiten Feuerwehr Omersbach
Feuerwehr Geiselbach
Feuerwehr Krombach
Kreisbrandmeister
Rettungsdienst
Notarzt
Einsatzleiter Rettungsdienst
Bergwacht
Polizei